Milch muss höchsten Qualitätsansprüchen entsprechen, deshalb wird bei der Herstellung von Milchprodukten immer auf äußertste Hygiene und beste Qualität geachtet.
Je nach Milchprodukt kommen zur Kontrolle der Qualität verschiedenste Untersuchungen zum Einsatz:
Milchqualität bei Rohmilch
- Keimzahl: Gibt die Zahl der Keime (Bakterien, Hefen, Schimmelsporen) in einem Milliliter Milch an. Sie ist dadurch auch ein Maßstab für die hygienische Gewinnung von Milch. Die Keimzahl sollte nach EU-Richtlinien unter 100.000/ml Milch liegen.
- Zellzahl: Ist ein Indikator für Eutererkrankungen und spiegelt den allgemeinen Gesundheitszustand von Milchkühen wider.
- Hemmstoffe (Antibiotika): Milch wird vor der Verarbeitung immer auf Antibiotika untersucht, da Hemmstoff- positive Milch nicht verarbeitet werden darf.
- Gefrierzahl: Milch darf nicht verwässert werden. Jede Verwässerung kann über den Gefrierpunkt nachgewießen werden.
- Eiweiß-, Lactose- und Fettgehalt: Haben neben der Keimzahl und der Zellzahl großen Einfluss auf den Milchpreis.
- pH-Wert: Der pH-Wert von frischer Milch sollte zwischen 6,5 und 6,9 liegen
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